13.03.2020

#8 PsychoNeuroImmunologie: eine junge und spannende Forschungsrichtung!

Der lange Name erklärt schon ziemlich genau: die Wechselwirkungen zwischen Psyche, Gehirnfunktionen samt vegetativem Nervensystem und unserem Immunsystem werden beforscht.

Die PsychoNeuroImmunoEndokrinologie erweitert die Frage noch um den Einfluss auf und durch unser Hormonsystem. Gerade die sogenannte hormonelle Stressachse hat hier eine Bedeutung.

Stress, Sorgen und ein ungünstiger Lebensstil haben unmittelbaren Einfluss auf unsere Gehirnfunktionen und damit natürlich auch auf unser vegetatives Nervensystem. Jede Zellfunktion, egal ob es sich um eine Organ-, Muskel-, Immun- oder eine sonstige Zelle handelt, unterliegt verschiedensten Regulationsmechanismen. Eine gute Regulationsfähigkeit ist also Voraussetzung für gutes Zusammenspiel und damit Gesundheit.


Diese Regulationsfähigkeit können wir mit den unterschiedlichsten Maßnahmen stärken: Ganz wichtig ist dabei ein gesunder Lebensstil, der unserer Ernährung, Bewegung und Entspannung umfasst. Durch Minipausen kann sich also trotz des ganzen stressigen Tagespensums unser vegetatives Nervensystem mit Hilfe des Parasympathikus immer wieder erholen. Besonders effektiv sind diese Pausen, wenn wir für eine parasympathischen Atemübung oder für ein Biofeedback-Training nutzen. Letzteres geht zum Beispiel mit dem Qiu.

In diesem Video erklärt der SWR, was es mit dem jungen Forschungszweig der Psychoneuroimmunologie auf sich hat, mit dessen Inhalten sich auch „Das Parasympathikus Prinzip“ beschäftigt. Das Video erklärt die Zusammenhänge von Stress und Immunsystem sehr anschaulich.

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Auch gerade beim aktuellen Geschehen ist dies schlau:

Wir brauchen derzeit in ganz besonderem Maße ein gesundes Immunsystem. Durch die sorgenvolle Anspannung, mit der wir oft und ständig Nachrichten und Live-Ticker zum Thema Corona-Virus verfolgen und auch besorgt weitererzählen, setzen wir uns und unser Immunsystem aber zusätzlichem Stress aus. Dieser kann auf Dauer nicht günstig sein für unsere Immunzellen! Aufmerksamkeit zum Thema ist wichtig – Angst hingegen nicht.

Atmen Sie durch und stärken Sie sich und Ihr Immunsystem deshalb mit dem Parasympathikus Prinzip

Herzliche Grüße, Ihre Dr. Ursula Eder

Dr. med. Ursula Eder